Am 11.11.2021 fand in Wien im Haus der kleinen Künste die von Regioplan organisierte 2. Citytagung statt. In der hochkarätig besetzten Veranstaltung ging es diesmal um das Thema:

„Die neue Realität: Innenstädte post Corona“.

Erst einmal die Fakten:

  • Einzelhandel sinkt weiterhin und wird weiterhin Leerstände verursachen.
  • Onlinehandel steigt weiterhin, in Bälde 50/50 zu Einzelhandel

Corona hat den Menschen gezeigt, dass der Onlinehandel funktioniert. Das wird sich also nicht mehr rückentwickeln.

  • Gastronomie steigt leicht, ist aber nicht relevanter Faktor für die Belebung von Innenstädten
  • Freizeit, Mobilität inkl. Auto, lifestyle steigt ständig

Daraus resultieren klare Maßnahmenziele, die für eine Belebung der Innenstadtzonen nachhaltig relevant sind:

  • Mut zur Lücke! Rückentwicklungen dürfen gemacht werden und bieten Platz für Grünflächen und Marktplätze
  • Belebung geht nicht über Fakten! Der Weg ist nicht „Vermeiden von Misserfolgen“, sondern „Experimentieren und lernen aus Fehlern und aus Erfolgen.“
  • Investitionen zur Umgestaltung der öffentlichen Bereiche auf die geänderten Bedürfnisse sind absolut notwendig. Auch wenn sie jetzt als unleistbar erscheinen, sie werden sich später refinanzieren.
  • Menschen werden über Emotionen angezogen, alles andere bekommt man im Onlinehandel. Die Stadt muss wieder ein Erlebnis werden, das es online nicht gibt.
  • Zusammenbringen der Steakholder (Politik, Verwaltung, Investoren, Vermieter, Stadtmarketing, Tourismus und Stadtentwicklung). Stadt heißt: ALLE ZIEHEN AN EINEM STRANG!
  • Stadtentwicklung und Leerstandsbelebung brauchen Zeit, diese Entwicklungen gehen nur langsam, wenn sie nachhaltig sein sollen!
  • Informationen bringen uns zusammen, digitale Plattformen sind der zeitgemäße Weg dazu.

Fazit: Wir sind jedenfalls auf dem richtigen Weg! Das hat nicht nur die Veranstaltung gezeigt, sondern auch der Austausch mit anderen Stadtentwicklern.

DI Gernot  Bittlingmaier

DI Gernot Bittlingmaier

Die Chancen für ein Jetzt und für die nächsten Generationen sind enorm.
Wir haben eine Geschichte auf der wir aufbauen können,
um Überragendes in der Zukunft zu leisten.

Diese Plattform dient der Projektentwicklung für mehr Identität, mehr Angebote und mehr Lebensqualität.

Es betrifft uns Judenburger*innen, eine attraktive Stadt mit mehr Möglichkeiten in Beruf und Freizeit, aber auch um nachhaltige Lösungen für die nächsten Generationen zu schaffen.

Gernot Bittlingmeier

DI Gernot Bittlingmaier

geboren in Graz,

Studium der TU-Graz

seit 2007 Murtaler

und seit Jänner 2020

Stadtentwickler

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